Verein

Die Sozialpädagogische Betreuungs- und Beratungsstelle Schwechat (kurz SOPS) ist ein privater Verein zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien mit schwierigem sozialen und ökonomischen Hintergrund. Alle Angebote sind daher kostenlos und möglichst niederschwellig gestaltet, um die Barriere, Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen, gering zu halten.

Bei SOPS ist ausschließlich facheinschlägig qualifiziertes Personal beschäftigt, welches sich aus PädagogInnen und PsychologInnen zusammensetzt.

Der Verein ist in folgenden Bereichen tätig:

  • Hortbetreuung für Kinder aus sozial schwachen Familien
  • arbeitsmarktpolitische Beratung für Personen mit Vermittlungshindernissen
  • Beratung an Pflichtschulen
  • Jugend- und Familienberatung
  • Diagnostik

Die verschiedenen Arbeitsbereiche von SOPS bieten vielfältige Möglichkeiten des Zugangs zu den Angeboten. Informationen können in den Schulen, beim AMS Schwechat, der BH Wien Umgebung, durch aufgelegte Folder im Rathaus, auf der Vereinshomepage, der Homepage der Plattform Industrieviertel www.kindernetzwerk.at oder auf der Homepage der Stadtgemeinde Schwechat eingeholt werden.

 

Finanzierung

Der Verein erhält Förderungen von der Landesregierung NÖ (Kinder- und Jugendhilfe), vom Arbeitsmarktservice NÖ, von der Stadtgemeinde Schwechat und weiteren Sponsoren, darüberhinaus Spenden aller Art.

Die Einrichtung trägt das Spendengütesiegel und steht auf der Liste der Spendenabsetzbarkeit. Die Liste der begünstigten Spendenempfänger ist auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen abrufbar. Unser Verein hat die Registriernummer SO1409.

Berichte

  • Leistungsdarstellung 2016
  • Finanzbericht 2016
  • Endbericht 2016

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement wird eigenverantwortlich im Sinne einer dynamischen Qualitätssicherung umgesetzt.

Folgende Maßnahmen werden gesetzt, um die Qualität unserer Arbeit sicherzustellen:

Qualifiziertes Personal

Bei SOPS arbeiten nur Personen mit einer einschlägig qualifizierten Ausbildung.

Supervision

Alle Mitarbeiter/-innen erhalten nach Bedarf Supervision.

Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen

Alle MitarbeiterInnen nehmen regelmäßig an fachspezifischen Fort- und Weiterbildungen teil und studieren aktuelle Fachliteratur.

Dokumentation der Arbeit

Alle Tätigkeiten werden schriftlich dokumentiert und statistisch erfasst.

Regelmäßige, interne Teambesprechungen

Im Zuge regelmäßiger Teambesprechungen finden Reflexion, interne Fallbesprechungen, Planung sowie die Überprüfung von Zielvorgaben statt.

Besprechung der Geschäftsführung

Teamsitzungen mit dem Vorstand und der Leitung von SOPS finden zur Besprechung aktueller Themen und Planung von Aktivitäten statt.

Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendhilfe der BH WU

Es finden regelmäßige Besprechungen mit den zuständigen MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe statt. Im Zuge dieser Gespräche werden neue Betreuungen angebahnt sowie relevante Informationen über gemeinsame Fälle ausgetauscht.

Zusammenarbeit mit Schwechats Schulen

Durch das Angebot der psychologischen Beratung, welches der Verein an Schwechats Schulen durchführt, ist zu festgesetzten Zeiten eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter des Vereins an den Schulen anwesend. Somit sind wir mit den Schulen sehr gut vernetzt.

Ziel der Vernetzung ist die bedarfsgerechte Vergabe der Hortplätze sowie der Austausch der - für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen- relevanten Informationen.

Vernetzung

Wir sind stets um Vernetzung mit anderen sozialen Stellen des Bezirks bemüht, welche im Kinder- und Jugendbereich tätig sind. Im Zuge diverser Plattformtreffen, Fachmessen und sonstigen Veranstaltungen nutzen wir die Möglichkeit zur Vernetzung, um unsere KundInnen entsprechend informieren und im Bedarfsfall situationsgerecht weitervermitteln zu können.

Statistische Auswertung

Statistische Auswertung findet statt, um die Angebote laufend an aktuelle Bedürfnisse von Kindern und KundInnen anzupassen sowie um entsprechende Schwerpunkte für Arbeit und Weiterbildung im Folgejahr zu setzen.

Spendengütesiegel und steuerliche Absetzbarkeit von Spenden

Überprüfung der Spenden auf zweckbestimmte und sparsame Verwendung

Wir sind stets bemüht mit den vorhandenen Ressourcen effizient und wirtschaftlich umzugehen, im Bereich der Prozessqualität steht das ergebnisorientierte Handeln im Vordergrund.

Vereinsvorsitz

  • Portraitfoto von Stefan Gattringer

    Stefan Gattringer

    • Vorsitzender
  • Portraitfoto von Swen Tesarek

    Swen Tesarek

    • Vorsitzender Stv.
  • Portraitfoto von Angelika Frauenberger

    Ing. Angelika Frauenberger

    • Kassierin
  • Portraitfoto von Sabine Dolezal

    Sabine Dolezal

    • Kassierin Stv.
  • Portraitfoto von Carla Heuberger

    Carla Heuberger

    • Schriftführerin
  • Portraitfoto von Reinhard Jirkovsky

    Reinhard Jirkovsky

    • Schriftführer Stv.

Kommentare

Was andere Leute über unseren Verein und unsere Arbeit sagen.

  • Der Weg von Kindern und Jugendlichen ist heute anders als früher. Sie stehen vor mehr Kreuzungen und Abzweigern. Sie brauchen daher auch mehr Hilfestellung und Unterstützung. Besonders die niederschwellige Betreuung der Jugend spielt hierbei eine große und wichtige Rolle. Ein umfangreiches Angebot an Jugendbeteiligung und Jugendförderung in Niederösterreich ist die beste Vorsorge gegen negative Erscheinungen und Grundlage für eine gute Entwicklung unserer jungen Menschen und damit unserer gesamten Gesellschaft, denn Kinder und Jugendliche sind die Entscheidungsträger von morgen.

    Einrichtungen wie der Sozialpädagogischen Betreuungs- und Beratungsstelle Schwechat kommt daher eine wichtige Rolle zu. Immerhin fühlen sich laut aktueller Jugendstudie rund 20 Prozent der Jugendlichen von den Erwachsenen vernachlässigt. In der Beratungsstelle finden Kinder und Jugendliche Ansprache bei ihren Problemen und Hilfe zur Verbesserung und Erleichterung ihres Alltages. Hier begegnet man ihnen mit Respekt und auf Augenhöhe. Aber auch Erwachsene können sich an die Beratungsstelle wenden. Ob bei der Arbeitssuche, Lebenskrisen oder finanziellen Schwierigkeiten, die MitarbeiterInnen der Sozialpädagogischen Betreuungs- und Beratungsstelle helfen gerne und kompetent. Die besondere Form der Nachmittagsbetreuung und der sensible Umgang mit Menschen, die sich am Rand der Gesellschaft fühlen, ist ein weiteres herausragendes Merkmal von SOPS.

    Ich möchte das 15-jährige Bestehen von SOPS zum Anlass nehmen, um ein großes Lob an die MitarbeiterInnen auszusprechen und ganz herzlich zum Jubiläum zu gratulieren.

    Für die Zukunft wünsche ich alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg.

  • Als die Sozialpädagogische Beratungs- und Betreuungsstelle Schwechat (SOPS) 1995, also vor 15 Jahren, gegründet wurde, standen Lern- und Familienintensivbetreuung sowie aktive Nachmittagsgestaltung sozialgefährdeter Kinder und Jugendlicher im Zentrum der Aktivitäten.

    Seit 1997 ist "das SOPS" auch als arbeitsmarktpolitische Beratungs- und Betreuungseinrichtung für das AMS Schwechat tätig. Dementsprechend haben sich auch die Aufgaben und Zielgruppen erweitert und das SOPS bietet nun von der Klärung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen, über die Planung des beruflichen Wiedereinstiegs nach der Karenz, der Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, der Vermittlung effizienter Bewerbungsstrategien, der Informationen über Kinderbetreuungseinrichtungen bis hin zu Informationen über weiterführende Institutionen (Schuldnerberatung, etc.) und Lernunterstützung für Jugendliche und Erwachsene ein breites Beratungs- und Betreuungsangebot.

    Das SOPS betreut im Auftrag des AMS seither auch arbeitsuchende Männer und Frauen, Jugendliche und WiedereinsteigerInnen aus dem Raum Schwechat, wobei es sich seit 2009 besonders um AMS-KlientInnen mit Migrationshintergrund kümmert. Gerade dieser Schwerpunkt unterstützt die AMS-Aktivitäten auf sehr nützliche Weise und ist ein wichtiger Grund für die Mitfinanzierung des AMS geworden.

    In diesem Sinne möchte ich mich beim Vorstand, den ehrenamtlichen und hauptberuflichen MitarbeiterInnen des Vereins ganz herzlich für ihr Engagement bedanken und Ihnen namens des AMS NÖ alles Gute zum 15. Geburtstag wünschen. Den 2.050 KlientInnen, die die arbeitsmarkt-politische Betreuungseinrichtung SOPS besucht haben, sage ich danke, dass Sie das Angebot angenommen und zusätzliche Aktivitäten gegen ihre Arbeitslosigkeit gesetzt haben. Danke sage ich auch dem Land NÖ und der Gemeinde Schwechat, die wesentlich zu Finanzierung des umfangreichen und differenzierten Beratungs- und Betreuungsangebotes beitragen.

  • Der Verein "Sozialpädagogische Betreuungs- und Beratungsstelle Schwechat" (SOPS) feiert sein 15-jähriges Bestandsjubiläum, wozu ich von ganzem Herzen meine Gratulation aussprechen darf. Mit dieser Gratulation verbinde ich aufrichtige Worte des Dankes an alle Verantwortlichen und MitarbeiterInnen, die sich nunmehr seit eineinhalb Jahrzehnten das Ziel gesetzt haben durch vorbeugende Maßnahmen, insbesondere durch ein äußerst umfangreiches und ständig wachsendes Beratungs- und Betreuungsspektrum sozial gefährdete Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Durch die Förderung von Hilfe zur Selbsthilfe und Motivation zur Eigeninitiative sollen die Jugendlichen für die künftigen Jahre das nötige Wissen und auch das Selbstbewusstsein erlangen, um in der Berufs- und Arbeitswelt erfolgreich Fuß fassen zu können.

    Adressaten sind vor allem Kinder und Jugendliche, die durch ihr soziales Umfeld langjährig eher schlechte Lebensbedingungen vorfinden und von ihren Eltern keine oder nicht genügend Unterstützung im erzieherischen Bereich erhalten. Und gerade wir, die Gemeinschaft, die eine sozial bessere Umwelt genießt, soll diesen Teil unserer Gesellschaft keinesfalls mit Ignoranz begegnen. So leistet SOPS einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Gesellschaft präventiv Sorge dafür trägt, dass der Nährboden für derartige Schicksale so gering wie möglich gehalten wird.

    Ich wünsche daher namens der gesamten Bevölkerung des Verwaltungsbezirkes Wien-Umgebung allen, die während der letzten 15 Jahre aufopfernd Engagement gezeigt haben, einerseits natürlich in erster Linie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von SOPS, aber auch allen Institutionen und Körperschaften, die im Bereich der Jugendbetreuung mit SOPS zusammengearbeitet und damit wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben wahrgenommen haben, sowie schlussendlich den betroffenen Kindern und Jugendlichen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg im Sinne der von der segensreichen Initiative gesteckten Ziele.

  • Der Ursprung der Initiative Stadtteilbetreuung Schwechat fällt in eine Zeit, in der es außer Jugendheimen, Pflegefamilien und sozialer Dienste großer parteinaher Organisationen wenig Konkretes für individuellere Erziehungshilfen für Familien und deren Kinder gegeben hat. Umso bemerkenswerter ist der Weg zur Gründung von SOPS in Schwechat als Verein mit der klaren Aufgabensetzung, in der Jugendwohlfahrt Verantwortung zu übernehmen.

    Als Leiter der Abt. Jugendwohlfahrt in NÖ bin ich den InitiatorInnen zweifach dankbar, die Bewegung gestartet und nun schon über 15 Jahre getragen zu haben. Die Leistungen werden überparteilich und ausschließlich familienorientiert erbracht. Sie zeigen in der Geschäftsführung Verantwortungsbewusstsein bei der Planung und sind flexibel genug, erforderliche Anpassungen vorzunehmen.

    Als privater Jugendwohlfahrtsträger kann SOPS damit die Berechtigung der parallelen Struktur mit der öffentlichen Hand stark unter Beweis stellen.

  • Eine Einrichtung wie "SOPS" sollte es nicht geben müssen, doch die Zahlen sagen etwas Anderes. Ständig könnten wir Kinder aufnehmen, die von uns betreut werden wollen, doch trotz der 269 m2 Nutzfläche und vier beschäftigten Fachkräften sind unsere Kapazitäten bereits am Limit angelangt.

    Durch die schlechte wirtschaftliche Situation und durch die hohe Arbeitslosigkeit leben viele Familien in Armut. Die Basis für einen guten Schulabschluss der Kinder, die in solchen Familien groß werden, ist nicht immer gegeben. Kinderreiche Familien sind bei unserem Klientel keine Seltenheit. Diese Tatsache wird aber in unserer Gesellschaft vielfach verdrängt.

    Unsere Aufgabe ist es, unsere Hilfe dort anzubieten, wo sie nötig ist und in einer Form, die den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet sich in der Folge selbst zu helfen, nach dem Prinzip "Hilfe zu Selbsthilfe". Die stetig steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen, die unsere Einrichtung kostenlos in Anspruch nehmen können, spricht für sich.

    Meine Aufgabe als Vorsitzende des Vereines "SOPS" sehe ich primär darin, die finanzielle Situation für den Fortbestand dieser Einrichtung sicher zu stellen. Bisher ist mir das in den vergangenen fünfzehn Jahren gelungen. Durch die hervorragende Arbeit des qualifizierten MitarbeiterInnen-Teams, auf welches ich sehr stolz bin, und im Einklang mit der Öffentlichkeitsarbeit erreichten wir einen hohen Bekanntheitsgrad und Stellenwert.

    Ich bedanke mich besonders für die gute Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich (Jugendwohlfahrt), dem AMS Niederösterreich, dem AMS Schwechat, der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung (Jugend und Sozialabteilung) sowie der Stadtgemeinde Schwechat, ohne deren finanzielle Unterstützungen diese Einrichtung nicht arbeiten könnte. Die soziale Akzeptanz von Firmen, die uns mit ansehnlichen Geldbeträgen unterstützen, ist für uns ebenso hilfreich, wie die Beiträge der Vereinsmitglieder.

    15 Jahre SOPS – der Erfolg spricht für sich!

  • Das Regionalteam Schwechat, bestehend aus VertreterInnen der Bezirkshauptmannschaft (Jugendwohlfahrt, Soziales), des Psychosozialen Dienstes, der Polizei, der Sonderschule sowie der Pfarre Schwechat fasste 1993 den Beschluss, etwas für die Familien der Dreherstraße zu unternehmen. Die Kinder sollen gefördert werden, sodass sie ihre Schulausbildung positiv abschließen und im Anschluss daran einen Platz am Arbeitsmarkt erhalten können.

    Vor nunmehr bereits 15 Jahren konnte das "SOPS" eröffnet werden. Waren es bei der Nachmittagsbetreuung zu Beginn Kinder fast ausschließlich aus den beiden Wohnhäusern Dreherstraße 4 und 5, so zeigte sich bald, dass Buben und Mädchen aus anderen Teilen Schwechats bzw. mehreren Gemeinden des Gerichtsbezirkes das Angebot annahmen. Als nächsten Schritt erweiterte der Verein sein Angebot, um arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen den (Wieder-) Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

    Nachdem die Probleme in den Schulen immer häufiger geworden waren (Mobbing, aggressives Verhalten, etc.) erstellte "SOPS" ein Konzept für schulpsychologische Beratung, ohne dabei die Agenden der Schulpsychologie Niederösterreichs zu berühren. Dies wird derzeit von allen Volks- und Hauptschulen der Stadtgemeinde Schwechat angenommen.

    "SOPS" hat als relativ kleiner Verein den großen Vorteil, sehr rasch und flexibel auf neue Bedürfnisse einzugehen. So startete im November 2009 nach kurzer Vorarbeit eine Eltern-Kind-Gruppe. Ziel dieses Angebotes ist es, Familien in schwierigen Situationen so zu unterstützen und zur Selbsthilfe zu motivieren, dass diese in die Lage kommen, den Alltag mit den Kindern gut zu meistern.

    In den vergangenen 15 Jahren war die Zusammenarbeit der MitarbeiterInnen des "SOPS" mit den SozialarbeiterInnen der BH Wien-Umgebung ganz ausgezeichnet. Wenn ein Kind rasch einen Platz im "SOPS" benötigt, oder eine Familie betreut werden sollte, konnte dies meist ohne allzu lange Wartezeit geschehen.

    Abschließen möchte ich mich auch an dieser Stelle bei allen bisherigen MitarbeiterInnen des "SOPS" für die oft sehr anstrengende, aber sehr wichtige Arbeit bedanken.

  • Das SOPS feiert sein 15. Bestehen – ein Grund für uns alle in Schwechat, sich zu freuen. Wir brauchen nur zurückschauen, wieviel Gutes und Positives im Bereich Lernbetreuung erreicht wurde, wieviel Freude die Kinder und Jugendlichen an der Freizeitgestaltung im und mit dem SOPS haben.

    Dank Christa Neubauer, unserer engagierten und resoluten Vorsitzenden, die vor einigen Jahren gemeint hat, es wäre gut, wenn ich im Vereinsvorstand ein wenig mitwirken könnte, habe ich das SOPS-Team kennengelernt. Ich bin nach wie vor begeistert, mit welchem Enthusiasmus die Kinder betreut und unterstützt werden, wie liebevoll man ihre Anliegen vertritt und dabei hochprofesionell und kompetent arbeitet.

    Es muss unser aller Bestreben sein, Kindern zu einem guten Start zu verhelfen, ihnen eine gute Ausbildung mit entsprechender Lernbegleitung zu ermöglichen und vor allem den sozial benachteiligten unter ihnen bessere Chancen zu bieten.

    Es freut mich, dass die Schwechater Betriebe das SOPS zu schätzen wissen und es auch unterstützen, ob durch Inserate, Aktionen mit den Kindern, Speis und Trank oder kleine Anschaffungen, die dem SOPS-Team und den Kindern helfen und Freude machen – dass Sie es auch weiter so halten, möchte ich an dieser Stelle bitten. Kommen Sie doch selber einmal auch zum "Tag der offenen Tür" und dem einen oder anderen Fest im SOPS – Sie werden feststellen, wie kreativ die Kinder sind und was für eine gute Laune dort herrscht! Wir freuen uns auch über neue Vereinsmitglieder!

    Freude zu bereiten und helfen zu können ist einfach und liegt so nah! Denn auch die dem Verein zu Gute kommenden Spenden sind seit 2009 steuerlich absetzbar.

  • Es ist schon eine beachtliche Leistung, ein Projekt wie unser SOPS ins Leben zu rufen. Wenige Jahre, bevor ich meinen Dienst in Schwechat begonnen habe, war seine "Geburtsstunde" – und so manche Erzählung damaliger Zeit ging in Erinnerung an einen nicht einfachen Start zurück, wo das Projekt keineswegs unumstritten war.

    Nun gut: Ein gutes Projekt auf die Beine zu stellen ist nicht leicht, aber der Zauber des Anfangs setzt oft ungeahnte Kräfte frei. Weniger einfach ist es dann, durch die Mühen des Alltags ein gutes Projekt weiter zu tragen, wenn der Enthusiasmus der ersten Stunde verflogen ist.

    Ich staune immer wieder, wenn ich von konkreten Situationen und Menschen höre, die gut im SOPS aufgehoben sind. Mit dem nicht einfachsten "Kundenstamm" in Ruhe und mit guten Nerven zu arbeiten und dies in zum Alltag gewordener Routine ist eine tolle Leistung.

    Es gefällt mir, dass hier nicht einfach Anfangsstrukturen geistlos weitergeführt werden, sondern immer wieder neue Ideen helfen, wirklich am Puls der Zeit, wie auch ganz konkret der dort Unterstützung Suchenden zu sein, dass auch alltägliche Rückschläge in der Betreuung nicht nachhaltig das SOPS-Team entmutigen, sondern der Weg gut weiter geht.

    Von Herzen darf ich zum halbrunden Jubiläum gratulieren. Als Vertreter der Firma "Gott & Sohn", die primär (wenn auch oft viel zu wenig gelebt) zur Sorge um Notleidende verpflichtet ist, bin ich darüber froh, wie viel Gutes hier alltäglich geschieht: Nicht nur in Anfangseuphorie, sondern tagtäglich – seit 15 Jahren. Ich wünsche einen guten, weiteren Weg – Gottes Segen begleite Euch!